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Kunsthandwerk

a. Tiffany-Werke:

Da mich Glaskunst aufgrund der leuchtenden Farben und der unendlich vielen Möglichkeiten generell fasziniert, möchte ich diese Faszination gern an Sie weitergeben in Form meiner Glasprojekte, die ich nach der Technik von Louis Comfort Tiffany fertige.

Louis Comfort Tiffany (1848-1933) war ein US-amerikanischer Maler und Glaskünstler. Er gilt als einer der bedeutendsten amerikanischen Vertreter des Jugendstils. Mit 14 wurde er in die Eagleswood Militärakademie in Perth Amboy, N. J. eingeschrieben, wo er in den folgenden 3 Jahren die Grundlagen seiner künstlerischen Karriere erwarb. Dass er Malerei studieren wollte, manifestierte sich, als er 1866 nach einer Reise, die ihn über England, Irland, Frankreich, Italien und Sizilien geführt hatte, 1867 in der National Academy of Design seine Bilder ausstellte. Auf seiner zweiten Europa-Reise 1868 besuchte er das Studio von Léon Adolphe Auguste Belly, der orientalische Landschaften malte. Tiffany reiste dann im Frühjahr 1870 mit Samuel Colman nach Ägypten und Nordafrika, wobei er Tunesien und Marokko besuchte. Nach seiner Rückkehr bekam er die künstlerische Anerkennung, indem er als Mitglied in die National Academy of Design aufgenommen wurde. Besonders erfolgreich wurde Tiffany mit seinen Schmuckkreationen sowie der Herstellung irisierender Gläser. 1870 soll Tiffany in Ägypten durch Gläser aus den Gräbern der Pharaonen zu seinem berühmt gewordenen Lüster–Dekor inspiriert worden sein. 1879 gründete Tiffany in New York die „Tiffany Glass and Decorating Company“, ein Einrichtungshaus, für das er als Maler, Kunstgewerbler und Glaskünstler tätig war. Unter anderem renovierte Tiffany auch einige Räume des Weißen Hauses.

Das Verfahren der „Tiffany Favrile Glasses“ wurde 1894 patentiert. Tiffany-Werke bestehen aus farbigen Glasstücken, die nach dem groben Zuschnitt mittels Handglasschneider mithilfe einer Glasschleifmaschine fein geschliffen, in Kupferfolie eingefasst, miteinander verlötet und letztendlich (meist in schwarz) patiniert werden. Diese Technik des Verbindens von Glasstücken (Tiffany-Glaskunst-Technik) machte Tiffany und seine Glaskreationen weltberühmt.

Besonders beliebt war das Tiffany Glas aber schon immer, wenn es um Lampenschirme ging – denn wenn das Glas auch noch von innen beleuchtet wird, wirkt es geradezu magisch. Eine Tiffany-Leuchte ist deshalb natürlich nichts für eine zweckorientierte Beleuchtung eines Raumes, sondern viel mehr ein Kunstwerk, das mit seinem Lichtspiel eine einzigartige Atmosphäre im Zimmer erzeugt. Deshalb sind Tiffany-Leuchten häufig in öffentlichen Räumen, wo sich Menschen wohl fühlen sollen, zu finden - zum Beispiel in heimelig anmutenden Restaurants und Cafés oder in kulturellen Veranstaltungsräumen, wo Theaterstücke oder ruhige Konzerte aufgeführt werden.

Die Tiffany-Lampe erlebte eine Blütezeit von 1900 – 1914. Nach dem ersten Weltkrieg hatte sich die Mode geändert, der Zeitgeist war ein anderer geworden. Das bekam auch Tiffany zu spüren. 1932 ging die Company in Konkurs. In den 1950er Jahren erlebte die Kunst Louis Comfort Tiffany’s jedoch eine Renaissance. Mit Beginn des 21sten Jahrhunderts ist das Interesse an Glasbildern und insbesondere an Lampen, die in seinen Kreationen ihren Ursprung haben, größer als je zuvor.

 

b. Mosaike:

Besonders im römischen Reich waren Mosaike weit verbreitet. Viele Fußböden, aber auch manchmal Wände in Wohnbauten einer gehobenen sozialen Schicht waren mit Mosaiken dekoriert. Im ersten nachchristlichen Jahrhundert waren vor allem schwarz-weiße Mosaike beliebt, wobei geometrische Motive dominierten. Figürliche Darstellungen waren eher selten und wurden erst im zweiten Jahrhundert beliebter. Seit dem zweiten Jahrhundert kamen auch wieder mehrfarbige Mosaike vor, die vor allem in den afrikanischen Provinzen besonders beliebt waren und einen eigenen Stil zeigten. Im Osten des Reiches herrschten klassisch griechische Stilelemente und Traditionen vor.

Die Mosaikkunst wurde vor allem im Byzantinischen Reich betrieben. Bekannte spätantike Mosaike befinden sich unter anderem im italienischen Ravenna.

Auch in Deutschland befinden sich einige ältere Mosaike, die aus der Zeit der römischen Besatzung stammen. Eines der bekanntesten Mosaike ist das Dionysos-Mosaik in Köln, das 1941 bei Schachtarbeiten gefunden wurde und über dem das Römisch-Germanische Museum errichtet wurde.

Mosaik wird heute meist industriell gefertigt. Erhältlich sind die Mosaiksteine als Glasmosaik, Keramikmosaik oder Natursteinmosaik. In meiner Manufaktur arbeite ich mit allen drei Mosaikarten, verzichte aber auf industrielle Fertigung, sondern schneide die Steine per Hand, um so ein schöneres, lebendigeres Ergebnis zu erzielen.

Eine entscheidende Einschränkung des industriell zum händisch gefertigten Mosaiks besteht in der Form der Steine und der Führung der Fugenlinien. Diese erzeugen bei dem künstlerisch und von Hand verlegten Mosaik durch ihren das Motiv mitbildenden Verlauf eine Zeichnung innerhalb des Motivs sowie durch ihre wellenförmige das Motiv nachzeichnende Linienführung eine Aura um die Motive, die den Reiz eines Mosaiks überhaupt erst ausmacht und die dem pixelartig zusammengestellten industriell gefertigten Mosaik fehlt. Das Mosaik gewinnt im kunsthandwerklichen Bereich in neuerer Zeit wieder mehr an Bedeutung. Da in Deutschland Mosaikkunst nur selten zu finden ist und immer wieder Träume an Gesehenes im Italienurlaub wachruft, wollte ich diese Lücke schließen - hauptsächlich mit Uhren, die mich immer wieder faszinieren, aber auch mit weiteren Dekoartikeln, die Ihr Heim verschönern helfen und ganzjährig Urlaubstimmung zaubern.

Bedeutende deutsche Mosaikkunst finden Sie z.B. im Main Tower in Frankfurt am Main. Dort befindet sich das Wandmosaik Frankfurter Treppe des Berliner Künstlers Stephan Huber. 

Mit sieben Metern Höhe und 125 Metern Länge zählt der aus 800.000 Mosaiksteinen bestehende umlaufende Fries des Haus des Lehrers am Berliner Alexanderplatz als größtes Bildwerk Europas. Der Fries unter dem Titel Unser Leben von Walter Womacka wurde 1964 fertiggestellt, 2004 saniert und steht unter Denkmalschutz. ArtDekore, Tiffany, Tiffanyglas, Tiffany-Glaskunst, Kunsthandwerk, Suncatcher, Mosaik, Wanduhren, Rosenkugeln, Gartenkugeln, Windlichter, Kugellichter, Lampen, Gartengestaltung, Teelichthalter, Solarkugel, Solarlampe, Solarleuchte, Marmor, Ceraton, Flip-Keramik, Muranoglas, Crashglas, Joy-Glas, Resin, Acryl-Glas

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