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Materialien

 

Tiffany-Gläser

Glas ist nicht gleich Glas. Die von mir verwendeten Gläser werden von amerikanischen Glashütten importiert, die sich auf Tiffany-Glas spezialisiert haben. Die Gläser werden in Handarbeit hergestellt und unterscheiden sich somit bereits im Herstellungsprozess komplett von den industriell gefertigten Farbgläsern, die hierzulande angeboten werden. Ein von Glaskunsthandwerkern gefertigtes Werk ist niemals vergleichbar mit Artikeln aus Ramschläden, die gern den Zusatz "Tiffany-Style" tragen. Diese sind zwar im Preis billig, aber eben auch in der Verarbeitung und Farbgebung und verfügen einfach nicht über die Brillanz echter Tiffany-Gläser. Bitte beachten Sie, dass es sehr schwierig ist, Farben online perfekt zu präsentieren, da Farben von Bildschirm zu Bildschirm anders wiedergegeben werden und auch immer nur auf das Bildmaterial zurückgegriffen werden kann, das von den Glashütten zur Verfügung gestellt wird. Außerdem gibt es bei handgearbeiteten Gläsern nie zwei gleiche. Sie variieren in der Marmorierung, Farbmischung, Bläselung usw. und sind gerade deshalb so einzigartig. Aber genau das ist bei Kunstwerken gewünscht: sie sollen einzigartig sein und gewisse Qualitätsmerkmale aufweisen, die sie deutlich von industriell gefertigter Massenware abheben.

Um Ihnen einmal den Unterschied zwischen handgearbeitetem Künstlerglas und industriell gefertigtem Glas deutlich zu machen, möchte ich Ihnen gern drei Videos zeigen. Als erstes ein Video der Glashütte "Kokomo", deren Glas ich u.a. auch verwende:

Sie mischen, sie rennen, sie schleppen, sie kneten, sie schwitzen den ganzen Tag... und sie haben spezielle Glasdesigner, die penibel genaueste "Rezepte" zusammenstellen, ausrechnen, damit am Ende eine so wundervolle Glaskomposition herauskommt, die den Glaskunsthandwerker so fasziniert - und letztendlich auch dessen Kunden. Ein Einblick in das diffizile Mischen der Zutaten gewährt dieses Video:

 

Und nun die andere Seite - Industrieglas, gefertigt im modernsten Glaswerk der Welt, 700 Tonnen am Tag... Der Mensch sitzt vor einem Computer und drückt auf einen Knopf. Auf wieviele Knöpfe kann er wohl drücken, während sein Kollege mit Kellen voll Glas, heißem Glas, hin und her rennt?

Schauen wir uns jetzt mal noch den Preis an:

1 qm einfachstes Fensterglas kostet ca. 40 Euro, ist es z.B. einfarbig schwarz eingefärbt (was ja auch die Maschine macht), dann kostet der Quadratmeter schon 70 Euro! Was wäre dann wohl ein handgefertigtes Glas einer Tiffany-Glashütte Wert? Man mag es sich gar nicht vorstellen! Es wäre unbezahlbar, würde man den normalen Fensterglaspreis zugrundelegen...

Qualität hat ihren Preis - aber auch ihre Schönheit.

 

1. Spectrum-Glass. Die Glashütte Spectrum Glass hat ihren Sitz in Woodinville, Washington, USA. Ihre Gläser sind mundgeblasen und äußerst kunstvoll und dennoch natürlich ausgelegt. Man findet sie sowohl in Galerie-Arbeiten als auch in phantasievoller Beleuchtung, als  Suncatcher im Garten oder am Fenster und in vielen weiteren Werken, bei denen Wert auf Lichtdurchlässigkeit gelegt wird. Für die Gläser werden hunderte von Farben verarbeitet, entweder uni oder in bunten Mischungen. Hinzu kommen innovative Texturen, Beschichtungen und Spezialeffekte, so dass der Verwendung dieser herrlichen Gläser und der Phantasie keine Grenzen gesetzt sind.

2. Kokomo-Glass. Dieses Glas trägt seinen Namen nach dem Sitz der Glashütte: Kokomo, Indiana, USA. Seit 1888 produziert die Glashütte Tiffany-Glas der höchsten Güte und ist somit ein Tiffany-Glasproduzent der ersten Stunde, denn sein Gründer, der aus Frankreich stammende und Anfang 1880 nach Amerika ausgewanderte Charles Edward Henry, wurde nur zwei Jahre vor Louis Comfort Tiffany geboren. Die Qualität des Glases war von Anfang an überdurchschnittlich gut, seine Farben waren von einer konkurrenzlosen Brillanz, und so ging die erste Fracht des so wundervollen Kokomo-Glases dann auch tatsächlich am 13. November 1888 zu keinem Geringeren als Mr. Tiffany selbst! Das Glas wird zwischenzeitlich von Juwelieren wie Glaskünstlern gleichermaßen geschätzt

3. Bullseye-Glass. Im Sommer 1974 gründeten drei ehemalige Kunstschulabsolventen eine Glasfabrik im Hinterhof eines baufälligen Hauses in Portland, Oregon, um aus recyceltem Glas künstlerisch wertvolles Glas herzustellen und bis heute legen sie größten Wert auf Umweltschutz und soziales Engagement. So kaufen sie z.B. ihre Rohstoffe bei ausgesuchten Händlern, die sich ihrerseits ebenfalls dem Umweltschutz verschrieben haben. Vier Jahrzehnte später ist es dieser  bescheidenen Hinterhof-Fabrik gelungen, so weit zu expandieren, dass sie den größten Teil des weltweiten Bedarfs an Tiffany-Glas abdecken kann. Zwei Dinge haben sich jedoch in all den Jahren nicht geändert: Bullseye produziert immer noch jede Glasscheibe einzeln und per Hand, und sie arbeiten weiterhin mit Künstlern aus der ganzen Welt zusammen, um die technischen, ästhetischen und konzeptionellen Möglichkeiten ihres Glases zu erweitern. Das Ergebnis zeigt sich in einem Glas, das sowohl in Künstler- wie auch Architektenkreisen hoch geschätzt wird. Dieses Glas ist das wertvollste Glas in meinem Shop. 

 

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